Engagement

Dieser Seite ist NUR eine Darstellung was und wofür (!) Engagement, Dialog, Stratgie mit und Durch Freiwiligen entstanden ist und entsprecht nicht die Aktuelle Entscheidungen und Tatsachen. 

Über 25% aller Menschen in Deutschland engagieren sich. Damit stärken sie nicht nur den Zusammenhalt der Gesellschaft. Sie finden dabei auch innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Engagementpolitik gewinnt vor diesem Hintergrund als ein eigenes politisches Handlungsfeld immer mehr an Bedeutung. Mit der Entwicklung einer nationalen Engagementstrategie will die Bundesregierung dieses Politikfeld aktiv gestalten. Um einen geeigneten Rahmen für die freiheitliche und subsidiäre Selbstorganisation einer lebendigen Bürgergesellschaft schaffen, kommt es darauf an, die vielen engagementpolitischen Initiativen und Projekte auf den föderalen Ebenen zu sammeln, zu beschreiben und in eine gemeinsame strategische Perspektive zu rücken. Diesem Zweck dient die nationale Engagementstrategie, die am 6. Oktober 2010 durch einen Beschluss des Bundeskabinetts verabschiedet wurde.

Warum Beteiligung an der nationalen Engagementstrategie?

Gibt es eine Anlaufstelle, die mir ein passendes Engagement vermitteln kann? Wird die Organisation, in der ich mich engagiere, im Umgang mit Freiwilligen unterstützt? Wie bin ich versichert, wenn ich ehrenamtlich mit Jugendlichen arbeite? Dies sind nur einige Beispiele für Fragen, die für Engagementpolitik wichtig sind. Engagierte vor Ort wissen am besten, wie ehrenamtliche Arbeit erleichtert und unterstützt werden kann. Eine Engagementstrategie trägt nur soweit, wie sie von den Engagierten vor Ort mit unterstützt und weiterentwickelt wird. Indem Sie Ihre konkreten Erfahrungen aus Ihrer freiwilligen Tätigkeit in die Entwicklung einer nationalen Engagementstrategie einbringen, tragen Sie zu einer bürgernahen und praxisorientierten Politik bei.

Was ist das Ziel der nationalen Engagementstrategie?

Das vielfältige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern soll im Rahmen der nationalen Engagementstrategie gezielt gefördert werden. Um eine systematische Engagementförderung zu etablieren und in allen Politikfeldern zu verankern, sollen die engagementpolitischen Aktivitäten der unterschiedlichen Bundesressorts, der föderalen Ebenen (Bund, Länder, Kommunen) sowie der engagierten Unternehmen und Stiftungen anerkannt, verbessert und aufeinander abgestimmt werden.

Welche Rolle spielt das Nationale Forum für Engagement und Partizipation?

Das Nationale Forum für Engagement und Partizipation (NFEP) begleitet und berät die Bundesregierung bei der Entwicklung und Umsetzung der nationalen Engagementstrategie. Es bringt Expertinnen und Experten zusammen, stellt die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sicher und erarbeitet auf diesem Wege in einem transparenten Beratungsprozess engagementpolitische Handlungsempfehlungen. Im NFEP sollen Staat, Wirtschaft und Bürgergesellschaft in eine konstruktiven Dialog gebracht werden. Weder sollen einseitig Forderungen an den Staat gerichtet werden, noch soll Engagement staatlich reguliert werden. Auf diese Weise soll auch das wechselseitige Verständnis verbessert werden.

Warum Online-Beteiligung?

Die Entwicklung und Umsetzung einer nationalen Engagementstrategie soll unter möglichst breiter öffentlicher Beteiligung gestaltet werden. .Die Koordinierungsstelle des NFEP hat in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mitarbeit in Bonn und der Stiftung Bürgermut in Berlin diese Online-Plattform im WEB2.0-Format entwickelt, um via Internet viele Menschen zu erreichen und zu motivieren, sich an der gerade beginnenden Diskussion über die nationale Engagementstrategie der Bundesregierung zu beteiligen. Die Plattform <Engagementzweinull.de> wird vom Bundesfamilienministerium gefördert und in der fachlichen Verantwortung des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement gestaltet.

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